Startseite arrow HEP Forum

Newsflash

Jo alles klar ihr HEP's da draußem. Ab Heute ist Heilerzieher.NET Ver 0.2 beta erschienen! Bedeutet alles läuft theoretisch ganz gut. Es wird nur noch nach Sicherheitslücken gesucht und eine vernünftige Struktur muss aufgebaut werden.
 
 
Heilerziehungspflege Forum
Willkommen, Gast
Bitte anmelden oder registrieren.
Passwort vergessen?
Re:Wortwahl in der Öffentlichkeit / Beruf (1 Leser)
_GEN_GOTOBOTTOM Neues Thema Beliebt: 0

TOPIC: Re:Wortwahl in der Öffentlichkeit / Beruf

#8
admin (Admin)
Admin
Beiträge: 13
graph
Benutzer jetzt online Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Wortwahl in der Öffentlichkeit / Beruf 2007/05/21 07:42 Karma: 0  
Hi,
für wie wichtig haltet ihr eure Wortwahl wenn ihr mit oder über Menschen mit Behinderung redet? Es fängt ja schon bei dem "normalisierten" Ausdruck "Mensch mit Behinderung" an. Ich weiß ja nicht, aber ab und zu wird mit der Professionalität in unserem Job doch übertrieben, ich meine wenn ich sage "ich arbeite bei den Behinderten im Wohnheim als Assistent", dann bin ich doch nicht diskriminierend, oder? Ich meine ich spreche bzw. betone dann ja auch nicht "Behinderten" irgendwie abfällig oä.
Stellt euch nur mal vor ein "Mensch mit Behinderung" würde ein Gespräch mitbekommen. Zwei Mitarbeiter einer Einrichtung sprechen über "Behinderte ". Für mich würde es als betroffener viel normaler klingen, wenn man nicht andauern zu diesem "professionellen" Ausdruck MmB greifen würde, oder? Ich würde Mir als "Behinderter" etwas dämlich vorkommen, wenn man dauernd betonen müsste, dass ich doch tatsächlich ein Mensch, ja tatsäch auch noch Homo Sapiens bin.
Ist es verständlich was ich meine? Oder nehmen wir mal das Beispiel Werkstatt. Toller "normalisierter" Begriff?! Nö, finde ich nicht. "Na wie wars Heute in der Werkstatt?" einer der schönsten und beliebtesten Fragen im Leben eines HEP. Habt ihr euch schonmal gefragt in welcher Abteilung euer Klient arbeitet? Wisst ihr das wirklich? Ne ist klar inner Werkstatt... Hätte ich als Außenstehender der deine Einrichtung nicht kennt auch sagen können...

Nur mal so als kleiner Anstoß einer hoffentlich bald riesigen Diskussion.
MfG Flo
PS: suche immer selbstverfasste Texte aus eurer Ausbildung für die Seite hier. Einfach anmailen übers Impressum.
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#9
triskell (Benutzer)
Bewerber
Beiträge: 1
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Wortwahl in der Öffentlichkeit / Beruf 2007/05/22 04:16 Karma: 0  
hallo

also erstmal mit welcher aroganz kannst du sagen für dich als betroffener würde es normaler klingen vom behidnerten zu reden.

menschen mit behinderung ist kein moderner begriff aus der behindertenarbeit, sonder er wurde im laufe der jahre von der behindertenhilfe übernommen. entstanden ist dieser begriff in der disable people bewegung die es auch in deutschland gibt.

bevor du so einen schwachsinn von dir gibts solltest du dich ertmal darüber informierten, wie die neuen begriffe in der behindertenhilfe enstaden sind.

ich als frau mit behinderung finde es sehr wiechtig, dass es endlich zu diesen begriffsänderungen gekommen ist und es nicht mehr von einen neutrum sondern von einen mneschen geredet wird.

allerdings am schlimmsten finde ich deine aroganz wie du von oben herab schreibst, du als behinderter würdest es als nicht normal sehen so zu reden, sorry du kannst ja garnicht nachvollziehen wie ein mensch mit behinderung es sieht, da dir dazu die fähigkeiten fehlen und auch die lebenserfahrung eines menschen mit behinderung.

weniger freundlich gegrüßt triskell
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#10
admin (Admin)
Admin
Beiträge: 13
graph
Benutzer jetzt online Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Wortwahl in der Öffentlichkeit / Beruf 2007/05/22 05:09 Karma: 0  
Ist doch wohl mir überlassen, in welche Haut ich mich hineinversetze? Mache ich ja nicht aus Spaß, sondern um besser in meinem Beruf zu werden. Hat nichts mit Arroganz zu tun.

Über die Begriffsherkunft habe ich nicht gesprochen, sondern über den Begriff an sich.

Danke für den Schwachsinn. Ich will auf normalem Niveau hier diskutieren.

Ok. Neutrum findest du, dass der Begriff neutral und Gegenstandslos ist? Ich finde es kommt doch auf die Betonung an, oder? Ich meine mies ausgedrückt ist der Begriff abwertend, andersherum als vollkommen normal unter meinen behinderten Bekannten und Freunden angesehen (Zitat "Der ... ist auch behindert.").

Mein Beitrag ist doch nur ein Denkanstoß und nicht Gesetz. Möchte hier Diskussionen ins Rollen bekommen. Schreib doch einfach nur wie du das siehst und dann ist super. Nicht dauernd Arroganz erwähnen. Ich bin kein Mensch mit Behinderung, das weiß ich selber. Ich benutze ja auch öfter MmB als Behinderter, um die Öffentlichkeit etwas zu verwirren. Respekt habe ich genug keine Sorge

Beitrag geändert von: admin, am: 2007/05/22 05:16
MfG Flo
PS: suche immer selbstverfasste Texte aus eurer Ausbildung für die Seite hier. Einfach anmailen übers Impressum.
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#19
mia (Benutzer)
Bewerber
Beiträge: 3
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Wortwahl in der Öffentlichkeit / Beruf 2007/07/29 20:33 Karma: 0  
Hallo Flo!
Ich bin HEP im 3. Ausbildungsjahr und habe euer Forum gerade erst entdeckt! Ich finde dein Thema, was du aufgeqworfen hast hat einen verdammt großen diskussionszeitraum. Ich arbeite in einer Werkstatt im westerwald und erlebe dort oft, dass vorallem Verwaltungsangestellte, die z.T. sogar studierte Sozialpädagogen sind sich oftmals in ihrer Wortwahl vertun. Ich denke das liegt daran, dass sie die meißte Zeit in ihrem Büro arbeiten und unsere Mitarbeiter seltener und nicht so ganzheitlich erleben.
Naja, als eines Tages wieder einmal eine Schulklasse zur Besichtigung kam, führte unsere Soz.Pädagogin aus dem Soz. Dienst herum und stellte ein Paar Mitarbeiter vor. Unter anderem ein Mädchen, welches an der Neuronaler Ceroid Lipofuszinose (NCL) leidet. Das ist eine Krankheit, welche bewirkt, dass das gehirn des jew. Menschen sich immer mehr abbaut und bis zum Tode führt. Naja, dieses Mädchen ist nunmal jetzt soweit, dass sie fast erblindet ist und nur noch aus dem Augenwinkel umrisse erkennen kann. Unsere Angestellte erwähnte dann für das Mädchen kaum zu überhören, dass es ja blind sei....... unser Mädchen (Sie heißt übrigens Sarah) schrie sauer zurück: "Ich bin nicht Blind!!!" Meine Meinung dazu, ich denke, derjenige, der über den Behinderten reden Möchte, sollte sich auch mal mit ihm befasst haben und ihn etwas kennen. Dann kann man auch die Grenze des einzelnen Menschen ausloten. Denn ich denke, mann kann je nach Mensch dort in eine große falle tappen.... also man sollte sich schon überlegen, was man sagt.... Lieben Gruß Mia
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
_GEN_GOTOTOP Neues Thema
Powered by FireBoarddie neusten Beiträge direkt auf Ihrem Desktop erhalten


© 2008 Heilerziehungspflege Forum & Ausbildungsinhalte
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.
Template Design by funky-visions.de